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Optimierung der App-Performance

Tipps für die Optimierung der App-Performance von iOS und Android Apps

Die Performance ist ein entscheidender Faktor für den Erfolg von iOS- und Android-Apps sowie plattformunabhängigen Apps, die z.B. mit Flutter erstellt werden. Eine schlechte Performance der App kann dazu führen, dass Nutzer die App schnell wieder deinstallieren oder negative Bewertungen im App Store hinterlassen. Daher ist es wichtig, dass die App schnell, reaktionsfähig und zuverlässig ist. Im Folgenden finden Sie 10 Tipps und Tricks zur Optimierung der App-Performance. Nutzen Sie diese Tipps insbesondere, wenn Sie eine App programmieren lassen, um die Qualität der Arbeit des jeweiligen Anbieters zu überprüfen. Die hier vorgestellten Themenbereiche sollten zur Basis eines guten App-Konzepts gehören.

  1. Größe von Bildern und Videos reduzieren: Wie auch bei der Optimierung von Websites sollten Sie auch bei Apps auf die Größe von Bilddateien und Videos achten. Zu große Dateien können die Ladezeit der App erheblich beeinträchtigen. Durch die Reduzierung der Größe von Bildern und Videos können Sie die Ladezeit reduzieren und die App-Performance verbessern. Ebenso sollte auf Technologien wie Lazy-Loading gesetzt werden, um das Laden von Inhalten zu optimieren. Dies ist besonders wichtig, wenn Apps im mobilen Netz genutzt werden und die Bandbreite geringer ausfällt als im WLAN.
  2. Unnötige Netzwerkaufrufe vermeiden: Jeder Netzwerkaufruf verlangsamt die App-Performance. Vermeiden Sie daher unnötige Netzwerkaufrufe und minimieren Sie die Größe der Daten, die übertragen werden müssen.
  3. Intelligentes Caching verwenden: Wie bei der Optimierung von Websites kann die Optimierung des Cachings die App-Performance verbessern, indem häufig verwendete Daten zwischengespeichert werden. Auf diese Weise können Sie die Punkt 2 erwähnten Netzwerkaufrufe reduzieren und die Ladezeit der App verkürzen. Die Caching-Logik sollte jedoch auch mit Bedacht eingesetzt werden. Viele Apps übertreiben es mit der Zwischenspeicherung, die wiederum den Speicherplatz auf den Smartphones der User übermäßig auslastet. 
  4. Code optimieren: Ein schlecht geschriebener Code wie z.B. der so genannte Spaghetti-Code kann die App-Performance erheblich beeinträchtigen. Optimieren Sie daher den Code Ihrer App, indem Sie redundante Codeabschnitte entfernen und die Ausführungszeit von Schleifen und Abfragen reduzieren. Hierzu lassen sich z.B. auch KI-Tools wie GPT-4 nutzen, die bestehenden Code auf Optimierungspotentiale überprüfen können. 
  5. Multithreads verwenden: Durch die Verwendung von Multithreads können Sie die App-Performance verbessern, indem Sie bestimmte Aufgaben parallel ausführen. Dadurch wird die Reaktionsfähigkeit der App erhöht, was wiederum zu einer besseren Nutzerfahrung führt. Eine Verzögerung von wenigen Sekunden kann einen erheblichen Einfluss auf die Nutzerfreundlichkeit der App haben und die Nutzer von einer weiteren Nutzung abhalten. 
  6. Animationen möglichst vermeiden: Animationen können die App-Performance beeinträchtigen, insbesondere wenn sie übermäßig verwendet werden. Vermeiden Sie daher die übermäßige Verwendung von Animationen und verwenden Sie sie nur, wenn sie wirklich notwendig sind. Idealerweise wird generell auf Animationen verzichtet.
  7. Hintergrundprozesse optimieren: Hintergrundprozesse können die App-Performance signifikant beeinträchtigen. Vermeiden Sie daher übermäßige Verwendung von Hintergrundprozessen und lassen Sie sie nur laufen, wenn sie wirklich notwendig sind. Besondere Vorsicht ist hier bei installierten Analysesystemen wie z.B. Screenrecording geboten. Diese können eine App unnötig verlangsamen und generieren meistens Daten, die nicht genutzt werden. Gleiches gilt für zu viele und meistens unnötige Tracking-Werbe-Pixel von Werbeplattformen aus dem Bereich Social Media oder Ad-Tech. Nutzen Sie hier nur die Pixel, die auch wirklich für Werbekampagnen benötigt werden. 
  8. App auf verschiedenen Geräten testen: Unterschiedliche Geräte haben unterschiedliche Spezifikationen und können die App-Performance unterschiedlich beeinflussen. Testen Sie daher die App auf verschiedenen Geräten, um sicherzustellen, dass sie auf allen Geräten optimal funktioniert. Dazu gibt es praktische Simulatoren mit denen sich die App auf verschiedenen Geräten testen lässt. Alternativ können auch kostenpflichtige Plattformen wie z.B. TestFairy genutzt werden, um die App von anderen Nutzern testen zu lassen.
  9. Profiling-Tools nutzen: Ein Profiling-Tool ermöglicht es Entwicklern, Leistungsengpässe in der Anwendung zu identifizieren, indem es Informationen über die CPU-Auslastung, Speicherverbrauch, Netzwerkaktivität und andere Leistungsindikatoren bereitstellt. Mit diesen Informationen können Entwickler die Ursache für die schlechte Performance finden und Maßnahmen ergreifen, um das Problem zu beheben.
  10. App-Performance regelmäßig überprüfen: Die App-Performance kann sich im Laufe der Zeit verändern, je nachdem wie die App verwendet wird. Überwachen Sie daher die App-Performance regelmäßig und optimieren Sie diese bei Bedarf mit den vorher genannten Tipps. Gängige Programme die für die Überwachung der App-Performance genutzt werden können sind u.a. Xcode Instruments, Android Profiler oder auch New Relic.

Falls Sie weitere Fragen zur Optimierung der App Performance haben, zögern Sie nicht uns anzusprechen. Gerne unterstützen wir Sie auch bei der Optimierung von schon erstellten Apps.

Die Projektkosten für ein App-Projekt lassen sich generell senken, wenn für ein Projekt passende Fördermaßnahmen genutzt werden. Um das richtige Förderprogramm für ein App-Projekt zu finden, haben wir ein Whitepaper veröffentlicht, das alle möglichen Fördermaßnahmen verständlich erklärt. 

Zum Whitepaper – Digital-Förderungen

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